Insolvenz als Chance

Sta­­tis­­tisch ge­­se­hen er­­fol­­gen rund 99% der ge­rich­t­­li­chen Un­­ter­­neh­­men­s­­sa­­nie­run­­gen im Rah­­men des Re­­ge­­lin­­sol­ven­z­ver­­­fah­­rens.

Da­bei wer­­den durch den In­­­sol­ven­z­ver­­wal­­ter die be­­trieb­s­­no­t­wen­­di­­gen Ak­­ti­va an ei­­ne Auf­­­fang­­ge­­sel­l­­schaft im We­­ge des Kaufs über­tra­­gen. Die Ver­­­bin­d­­li­ch­kei­­ten ver­­b­­lei­­ben bei der in­­­sol­ven­­ten Ge­­sel­l­­schaft, die im spä­­te­­ren Ver­­lauf durch den Ver­­wal­­ter li­qui­­diert wird. Hier­­durch ist die neue Ge­­sel­l­­schaft weit­­ge­hend frei von be­las­­ten­­den Um­­­stän­­den, die in der Ver­­­gan­­gen­heit die Er­­trags­­la­­ge be­ein­­träch­­ti­g­­ten.
 
Aber auch bei die­­ser Ver­­­fah­­ren­s­art gilt das Ge­­bot der Rech­t­zei­­ti­g­keit. Es kann und sol­l­­te struk­­tu­riert vor­­be­­rei­­tet wer­­den.
 
Durch ei­­nen um­­­fas­­sen­­den und aus­­­sa­­ge­­fäh­i­­gen In­­­sol­ven­z­an­­trag ist zu­­­nächst das In­­­sol­ven­z­­ge­richt aus­­­führ­­lich über die La­­ge der Ge­­sel­l­­schaft zu un­­ter­rich­­ten. Auch sol­l­­ten be­­reits die We­­ge auf­­­ge­zeigt wer­­den, wie die Ge­­sel­l­­schaft mit Hil­­fe der In­­­sol­ven­z­or­d­­nung sa­­niert wer­­den kann. 
Auf die­­ser Ba­­sis be­s­­tellt das Ge­richt ei­­nen (vor­­läu­­fi­­gen) In­­­sol­ven­z­ver­­wal­­ter. Durch wei­­te­­re, vor­­be­­rei­­ten­­de Mas­s­­nah­­men muss die­­ser in kur­zer Zeit Han­d­­lungs­­­fähi­g­keit er­lan­­gen, da­­mit das Sa­­nie­rungs­­­ziel er­­reicht wer­­den kann.
 
We­­sen­t­­lich für die er­­fol­g­­rei­che Be­­trieb­s­­for­t­­füh­rung in der In­­­sol­venz ist, dass dem Un­­ter­­neh­­men die Kun­­den und we­­sen­t­­li­chen Lie­­fe­r­an­­ten er­hal­­ten blei­­ben. Es bie­­tet sich da­her an, die­­se rech­t­zei­­tig zu in­­­for­­mie­­ren und für die Un­­ter­­stüt­zung zu wer­­ben.
 
UDM struk­­tu­riert die Ver­­­fah­­ren­s­vor­­be­­rei­­tung, er­s­­tellt den En­t­­wurf des In­­­sol­ven­z­an­tra­­ges, über­­nimmt ge­­ge­be­­nen­­falls die In­­­sol­ven­z­­ge­­schäfts­­­füh­rung und be­g­­lei­­tet Sie ­wäh­­rend des Ver­­­fah­­rens bis zur Er­­rei­chung des Sa­­nie­rungs­­­zie­­les.
 
Durch ein In­­­sol­ven­z­­plan­ver­­­fah­­ren kann das sa­­nie­rungs­­­fäh­i­­ge Un­­ter­­neh­­men die Chan­ce er­hal­­ten, sich mit sei­­nen Gläu­­bi­­gern zu ei­­ni­­gen. In­s­be­­son­­de­­re kann das Un­­ter­­neh­­men / der Rechts­trä­­ger er­hal­­ten, die und die sonst dro­hen­­de Ver­­wer­­tung des Schul­d­­ner­ver­­­mö­­gens ab­­ge­wen­­det wer­­den. Ge­­sel­l­­schaf­­ter­­s­tel­­lung bei­be­hal­­ten.
 
Der In­­­sol­ven­z­­plan ei­g­­net sich in­s­be­­son­­de­­re auch für per­­sön­­lich haf­­ten­­de Ge­­sel­l­­schaf­­ter und Frei­be­­ruf­­ler.
Auch für die Gläu­­bi­­ger ist ein In­­­sol­ven­z­­plan oft die wir­t­­schaf­t­­lich sin­n­vol­­le­­re Lö­­sung. Denn sie müs­­sen be­s­­ser ge­s­­tellt wer­­den als in ei­­ner Re­­gel­ab­wick­­lung.
 
UDM er­s­­tellt nach sor­g­­fäl­­ti­­ger Ab­wä­­gung der Chan­­cen und Ri­­si­ken zu­­­nächst ei­­ne Mach­­bar­keits­s­tu­­die. Zeich­­net sich ab, dass die Mehr­heit der Gläu­­bi­­ger(grup­pen) für das Vor­­ha­­ben ge­won­­nen wer­­den kön­­nen, er­s­­tellt UDM den En­t­­wurf für den In­­­sol­ven­z­­plan.
 
In die­­sem Zu­­­sam­­men­hang kann auch die Be­an­tra­­gung ei­­ner so ge­nan­n­­ten "Ei­­gen­ver­­wal­­tung" bei Ge­richt er­wo­­gen wer­­den. Vor­­­teil: Die bis­he­ri­­ge Ge­­schäfts­­­füh­rung bleibt ver­­­fü­g­ungs­­be­­rech­­tigt und die Ver­­­fah­­ren­s­­kos­­ten kön­­nen ge­­senkt wer­­den.
 
Be­­son­­ders er­­fol­g­­reich sind In­­­sol­ven­z­­plä­­ne, die vor An­­tra­g­­s­tel­­lung en­t­­wor­­fen und mit den Gläu­­bi­­gern ab­­ge­­stimmt wur­­den. Dies setzt je­doch vor­­aus, dass noch kei­­ne In­­­sol­ven­z­an­­tragspf­­licht be­­steht. 
UDM GmbH

Kettelerweg 18
44141 Dortmund
Deutschland