Veröffentlichungen
Datum
Nachrichten
01. März 2010
Der hinterfragenswerte Grundgedanke des § 19 InsO soll in der Wahrung des Gläubigerschutzes liegen. Dabei wird vom Gesetzgeber (schon fast dogmatisch) unterstellt, dass der Tatbestand der Überschuldung schon vor Eintritt der Zahlungsunfähigkeit gegeben ist und hierdurch eine rechtzeitige Einleitung eines Insolvenzverfahrens sichergestellt werden soll. Im Vordergrund steht dabei..
01. April 2010
"So was habe ich noch nicht gesehen" - sagte sich Insolvenzverwalter K. aus N., als er bei Gericht nicht nur den Beschluss überreicht bekam, sondern auch noch ein Koffer voll mit Anlagen. Ein 43 Seiten langer Insolvenzantrag, von seiner Struktur und dem Inhalt auf dem gleichen Niveau, wie ein Eröffnungsgutachten und 3 Aktenordner voll mit allem, was man für eine zügige Entscheidung benötigt..
02. September 2009
Über das Vermögen eines international bekannten Markenartikelunternehmens wird ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Die Rechte an der Handelsmarke sind als Sicherheit an ein Kreditinstitut abgetreten. Der Bank liegt aus alten Zeiten ein Markenwertgutachten vor. Dieses beziffert den Wert der Marke auf rd. 15 Mio. €. Dieses Absonderungsrecht allein scheint das Engagement abzusichern.
Im August 2009
Zu meiner Zeiten als Azubi bei der Bank lernte ich, dass es da ein einzigartiges und exotisch anmutendes Wertpapier gibt, das seine Existenz und Werthaltigkeit auf eventuellen, zukünftigen Ansprüchen aufbaut. Das ist nunmehr 30 Jahre her. Der Nominalwert betrug seinerzeit Reichsmark 10.000.00.
01. August 2009
Zu Zeiten der Konkursordnung passte das Gesamtsystem aus Richtern, Rechtspflegern und Konkursverwaltern noch zusammen. Es gab keine Bewerberflut; der »closed shop« funktionierte prima. Doch die gute alte Zeit wurde mit Einführung der InsO jäh beendet. Denn da hatte der Gesetzgeber ein modernes Insolvenzrecht für Unternehmen verabschiedet, das so attraktiv war, dass sich fortan viele Anwälte in seinen Bann gezogen fühlten...
10. Juni 2009
Frankfurt. Die Insolvenz bedeutet nicht das Ende des Arcandor-Konzerns – im Gegenteil: «Sie ist das beste Sanierungsmittel», ist Professor Manfred Hunkemöller überzeugt. Sie liefere die einzig richtige Chance, einen großen Teil der Gruppe zu retten. Schließlich habe der Insolvenzverwalter viel größere Möglichkeiten, den Konzern zu retten als das derzeitige Management.
13. Mai 2009
Das Jahr 2009 stellt vieles in den Schatten. Die Wirtschaftskrise hat in einigen Bereichen, insbesondere Automotive, Export, und Maschinenbau zu dramatischen Umsatzeinbrüchen geführt. Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland hat es einen vergleichbaren Wirtschaftsabschwung noch nicht gegeben. Im Automobilsektor gab es Auftragsrückgänge in einer Größenordnung, die nicht selten 40 % bis 50% des Auftragsvolumens des Vorjahres erreichten. Auf einen solchen Rückgang innerhalb solch kurzer Frist kann sich kein Unternehmen vorbereiten, und kein Unternehmen kann entsprechend zeitgleich eine Kostenreduktion vornehmen.
01. April 2009
Eine gewagte Aussage, die Prof. Dr. Manfred Hunkemöller in seiner Power Point Präsentation beim Verband Druck + Medien NRW e.V. bewusst eingesetzt hat...
01. September 2004
Mit Spannung wurde die Herbsttagung des AID erwartet, nachdem man sich in im Frühjahr in Wiesbaden über die entscheidende Frage nicht klar geworden war. Will man einen Berufsverband und soll der für nichtanwaltliche Berufsgruppen offen sein? Diese und andere Fragen sollten auf der Herbsttagung geklärt werden, zu der wieder viele Mitglieder in die Messestadt Leipzig angereist waren. ...



